Wo ist mein Auto?

Die Idee ist nicht ganz neu und stammt auch nicht von mir, aber ich finde sie trotzdem ganz nett.


Da zu unserer Wohnung weder eine (Tief-) Garage noch eigene Parkplätze gehören, müssen wir das städtische Angebot der sogenannten “Parkraumbewirtschaftung” in Anspruch nehmen: Die ganze Stadt ist in zig Zonen eingeteilt (wir haben hier die Zone 5, das sind alle Parkplätze, die innerhalb der roten unförmigen Begrenzung auf dem Bild liegen…) und man zahlt im Jahr ca. 30,- EUR dafür, dass man innerhalb dieser Zone mit diesem Parkausweis parken darf.

Da eine Stunde parken hier 1,- EUR kostet, rechnet sich das relativ schnell wieder 🙂 Ich kann mich nicht mehr genau erinnern, wieviel Geld ich in den blöden Automaten gesteckt habe, als wir hierher gezogen sind. Natürlich sind wir (wie vermutlich 90% aller Menschen) am Wochenende umgezogen und die Behörde, die solche Ausweise ausstellt, hat Montags “Ruhetag”! Außerst geschickt…

Ich lenke ab 🙂 Nun ja, wir sind natürlich nicht die einzigen Menschen in unserer Parkraumzone und so kommt es vor, dass man (vor allem, wenn man so dusslig war und abends oder am Wochenende mit dem Auto fährt) auch schon mal am anderen Ende der Parkraumzone parken muss, weil im Rest des Karrees (<- neue Rechtschreibung!) nichts mehr frei ist. Und wenn man das Auto dann mal eine Woche lang hat stehen lassen, dann kann man sich meist nur noch ungefähr an die Straße erinnern, in der das Auto steht (wenn überhaupt…). Daher markieren wir den Parkplatz immer mit einem blauen Pin (unser altes Auto war blau, mir fällt auf, dass ich jetzt eigentlich mal einen schwarzen Pin suchen muss) und wissen [hoffentlich] immer, wo unser Auto steht.

Diese Idee mit dem Stadtplan habe ich bei Angelika und Michael Schilli gefunden, die beiden haben in San Francisco das gleiche Problem.

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