Mehr Geschwindigkeit aus der Festplatte kitzeln

Beim Ausmisten vor dem Umzug bin ich noch auf ein paar alte, ungelesene Linuxmagazine gestoßen, die ich von Frédéric bekommen hatte (die Flugdauer hatte nur für ein Linux-Magazin und eine iX gereicht 🙂 ).

Dabei bin ich auf den Artikel “Wer bremst, verschenkt” gestoßen, der sich mit der Optimierung von EIDE-Festplatten unter Linux mittels hdparm befasst.

Gleich mal ausprobiert und siehe da: Datendurchsatz bei /dev/hdb um 100% gesteigert. Schön 🙂 Die Parameter für hdparm lassen sich bei Fedora Core 2 in /etc/sysconfig/harddisks einstellen und werden beim Hochfahren dann automatisch gesetzt.

Remote-Weihnachten

V. und ich haben gestern “Remote-Weihnachten” gespielt. Die Spielregeln sind denkbar einfach:

Man platziere die zwei Spieler an entfernten Ecken Deutschlands (ca. 600km Luftlinie sind ausreichend) und verbinde sie fernmündlich über eine Standard-Telefonleitung.

Dann packt Spieler 1 das Geburtstagsgeschenk für Spieler 2 aus, das dieser in den Staaten bestellt hat und das Spieler 1 im Post Office abgeholt hat.

Dann erzählt Spieler 1 Spieler 2, was da für merkwürdige Kabel und eckige Teile im Karton sind und man rät gemeinsam, was das jetzt sein könnte.

Fazit: Spaß gehabt. Kann es kaum erwarten, den Minidisc-Player auszuprobieren…

Warum auch Frédéric Firefox empfiehlt

Frédéric schreibt in seinem Blog, warum er Firefox empfehlen würde. Damit steht er auf ganz anderer Position als Adam Kalsey, der Firefox noch zu viele Kinderkrankheiten und Unzulänglichkeiten (auf Englisch) vorwirft.

Tatsache ist doch, dass jeder Browser besser/sicherer ist als der IE 🙂 Wenn ein Komplett-Umstieg auf ein alternatives Betriebssystem so wie bei meinen beiden Versuchskaninchen (danke, Schatz und danke, Schwiegermama!) nicht möglich ist, warum soll ich dann nicht die am weitesten geöffnete Scheunentür mit den verrosteten Schlössern im Betriebssystem meiner Wahl austauschen?

Und ich finde, dass Mozilla/Firefox eine gute Alternative zum IE ist.

IBM hasst mich!

Zumindest bei den Festplatten bin ich mir sicher:

Sep 3 10:36:47 tigerente kernel: hda: read_intr: status=0x59 { DriveReady SeekComplete DataRequest Error }
Sep 3 10:36:47 tigerente kernel: hda: read_intr: error=0×01 { AddrMarkNotFound }, LBAsect=101890790, sector=101794400
Sep 3 10:36:53 tigerente kernel: hda: read_intr: status=0×59 { DriveReady SeekComplete DataRequest Error }
Sep 3 10:36:53 tigerente kernel: hda: read_intr: error=0×10 { SectorIdNotFound }, LBAsect=101890790, sector=101794400

In der vergangenen Nacht hat innerhalb von nicht mal drei Monaten die zweite (und mit Sicherheit die letzte!) IBM-Festplatte in unserem Haushalt den Geist aufgegeben.

Natürlich war es wieder eine Platte im Server, aber diesmal hatte ich in weiser Voraussicht (bzw. nach der Panik beim letzten Mal…) immer ein aktuelles Backup gemacht… Deswegen nur halb so schlimm.

Ärgerlich ist alledings, dass ich jetzt wieder zur nächsten Computer-Apotheke (K&M) dackeln darf und schon wieder eine neue Festplatte kaufen muss.

Kurzer Blick auf die Rechnung: Platte am 26.03.2002 bei Arlt in Reutlingen gekauft. Länger als zwei Jahre her, Garantie: Fehlanzeige. Die andere Rechnung ausgegraben: die alte IBM-Platte war auch etwas über zwei Jahre alt, als sie kaputt ging.

Macht Ihr das mit Absicht, IBM?

Auf Frédérics Anraten hin werde ich wohl eine flüssigkeitsgelagerte Maxtor-Platte kaufen gehen.

In Anbetracht der Tatsache, dass der Server allerdings nach unserem Umzug mindestens das nächste halbe Jahr pausieren wird, werde ich die neue Platte gegen die zweite in V.s Rechner tauschen und dort die Linux-Partition entsprechend vergrößern.

Die “alte” 20-GB-Platte aus ihrem Rechner kommt dann in den Server… Sollte eigentlich reichen. Nur: Bitte, lass es keine IBM-Platte sein…