T-Com-Frust: WLAN-Richtfunk statt DSL-Anschluss

In der aktuellen c’t (25/2004) habe ich heute einen interessanten Artikel gelesen: Nico Lange hatte aus “Verzweiflung”, weil die T-Com kein DSL in seinem Dorf anbietet, eine WLAN-Richtfunkstrecke zu einem mehrere Kilometer entfernten Gewerbegebiet und einer dortigen Gegenstelle aufgebaut.

(Die FTD schreibt übrigens am 2. Dezember: “Breitband für alle“…)

Seine Probleme mit der T-Com kommen mir doch sehr bekannt vor (wenigstens gibt es an der Adresse, die es bei mir betrifft, DSL…). Spontan schießen mir trotzdem folgende Fragen durch den Kopf:
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Partition unter Linux umziehen

Auf dem Laptop hatte ich parallel zu Fedora Core vor wenigen Wochen SuSE 9.2 installiert und obwohl es mir sehr gut gefällt, hatte ich immer noch eine verwaiste FC2-Partition auf der Platte liegen.

Da im Zuge des Kernel kompilierens der Platz in /dev/hda9 (meine SuSE-Partition) _etwas_ knapp wurde, habe ich mich entschlossen, FC2 zu killen und die SuSE in eine größere Partition umzuziehen (ja, es muss so umständlich gehen, weil ich eine etwas merkwürdige Aufteilung meiner Partitionen gemacht habe — aber man lernt ja nie aus…).

Zuerst einmal habe ich Knoppix gebootet, mit

$ mkfs.reiserfs --format 3.6 /dev/hda5

ein neues Dateisystem angelegt, dann dieses in /tmp/hda5 gemountet und anschließend noch die SuSE-Partition in /tmp/hda9 gemountet.

Mit dem folgenden (angepassten) Tipp von der SuSE-Homepage

$ cd /tmp/hda9 && (tar -cSp --numeric-owner --atime-preserve -f - . | ( cd /NEW && tar -xSpv --atime-preserve -f - ))

konnte ich dann meine Partition kopieren, noch die /etc/fstab und /boot/grub/menu.lst anpassen und schon war mein System umgezogen.

Das allseits beliebte Tool dd konnte hier leider nicht zum Einsatz kommen, da die Ausgangspartition ungefähr Faktor 2 kleiner als das neue Zuhause war…

Weitere Übergriffe bei der Bundeswehr

Nach Coesfeld und Ahlen sollen jetzt wohl weitere Fälle in einer bayerischen und einer niedersächsischen Kaserne bekannt geworden sein, in denen Vorgesetzte ihre Untergebenen in Kellerverließe eingesperrt und/oder misshandelt haben sollen (im Rahmen von “Geiselentführungen”).

Ich frage mich im Nachhinein, ob ich damals in Ulm in einer Vorzeigekompanie war — schließlich wurde auch dort für den Einsatz (SFOR, KFOR) ausgebildet und unsere Vorgesetzten haben (auch wenn wir manches sicherlich als Schikane empfunden haben) nicht solch einen Kappes veranstaltet.

Gut, ich muss zugeben: ich war vor dem 11. September beim Militär — wahrscheinlich leiden seither ein paar mehr Leute unter extremer Paranoia, die sie dann dort ausleben müssen.