apt-get self-remove

Bei einer neu mit Fedora Core 3 aufgesetzten Kiste konnte ich gestern ein äußerst merkwürdiges Verhalten feststellen:

Das Absetzen des Befehls apt-get update && apt-get dist-upgrade (für nicht UNIX/Linux-Benutzer: Ausführen eines Systemupdates) führte letztendlich dazu, dass zwar ein Haufen Pakete aktualisiert wurden, gleichzeitig aber leider auch apt selbst deinstalliert wurde…

Jetzt muss ich erst mal wieder suchen, wo ich das herbekomme 🙂

Update: (weil MovableType in den Kommentaren leider keine <code>-Umgebung zulässt)
$ apt-get moo
         (__)
         (oo)
   /——\/
  / |    ||
 *  /\—/\
    ~~   ~~
….”Have you mooed today?”…

Und:
$ apt-get
apt für linux i386
[…]
This APT has Super Cow Powers.

Mit OS X auf dem HP Laserjet 4 drucken

Vor einiger Zeit habe ich mir einen gebrauchten HP Laserjet 4 zugelegt. Nach und nach habe ich ihn weiter ausgebaut (neudeutsch: “gepimpt”) und mit mehr RAM und einer Netzwerkkarte versehen.

Unter Linux und Windows funktioniert er seitdem einwandfrei als Netzwerkdrucker, mit OS X würde er mit den von Apple mitgelieferten Treibern laufen, wenn ich eines der vier Speichermodul wieder rausnehmen und durch ein Postscript-Modul ersetzen würde — damit müsste ich dann aber auf wertvolle 8 MB Speicher verzichten, die das Drucken doch merklich schneller machen.

Es gibt jedoch auch zwei andere Möglichkeiten, die recht gut funktionieren.

Eine ist die Installation und Verwendung der gimp-print-Treiber. Das ist sehr schnell und einfach erledigt, allerdings kann dieser Treiber nur mit 300dpi drucken — und wenn ich schon mal 600dpi habe, dann will ich die ja auch nutzen seit Version 5 funktioniert das auch in 600×600dpi problemlos.

Besser Als Alternative funktionieren [auch] die HPIJS-Treiber für Mac OS X, die ich heute gefunden habe (natürlich OpenSource — bei linuxprinting.org). Auf der Webseite finden sich zwei .dmg-Pakete, die beide installiert werden müssen. Das zweite Paket ist ein Postscript-Interpreter, ich hatte zwar schon einen installiert, der hat sich allerdings nicht zur Zusammenarbeit überreden lassen. Das auf der HPIJS-Seite bereitgestellte Programm funktioniert auf jeden Fall bestens.

Green Card Spam

Heute habe ich zur Abwechslung mal wieder eine Spam-Mail erhalten, in der mir ein dubioser Anbieter offeriert, für mich alle Formalitäten zur Teilnahme an der Green Card Lottery zu erledigen. Normalerweise lösche ich das ja gleich, diesmal habe ich mich wenigstens ein bisschen mit dem Thema befasst — ohne auf den in der Mail enthaltenen Link zu klicken 🙂

Abgesehen davon, dass zum einen die Frist für die nächsten Bewerbungen erst wieder im November 2005 anfängt (und bis Januar 2006 dauert) und jeder den Bewerbungsprozess bzw. die Teilnahme an der Lotterie auch ohne solche Mittelsmänner durchlaufen kann, habe ich vorhin festgestellt, dass ich so eine Green Card ohne die Lotterie durch ein amerikanisches “Family Member” beantragen lassen kann — gut, das zu wissen. Vielleicht komme ich bei Bedarf darauf zurück.

Im Moment halte ich mich damit aber erst mal zurück, ich warte ab, wie erfolgreich sich Frédéric mit den Einwanderungsformalitäten und Studentenvisa herumschlägt…

Warten auf Arcor

Heute soll endlich mein Telefon-/DSL-Anschluss bei Arcor freigeschaltet werden.

Letzte Woche kam ein Brief (natürlich an die alte Anschrift, ich habe Arcor ja die neue Adresse nicht umsonst telefonisch und schriftlich nach dem Umzug mitgeteilt).

Darin stand, dass der Anschluss am 26.4. freigeschaltet wird und dazu Arbeiten in meinen Räumlichkeiten von Nöten seien (da kommt dann ein Telekomiker vorbei, steckt einmal sein Messgerät in die Dose, sagt “Passt.” und zieht von dannen — alles schon beim ersten Umzug nach Berlin erlebt). Für diese Arbeiten wird der nette Herr (oder vielleicht mal eine Dame?) “zwischen 8 und 12 Uhr” bei mir aufkreuzen.

Das trifft sich gut. Jetzt ist 10:15. Also immerhin noch 105 Minuten Zeit. Ich bin um Punkt 12 hier weg, ich habe eine mündliche Prüfung in der Uni.

Arcor legt dem Brief auch ein Formular bei, auf dem man dann ankreuzen kann, weswegen der Anschalttermin nicht geklappt hat — bei eigenem Verschulden werden dann 60 Euro für einen neuen Termin fällig…