Es heißt immer, Ökostrom sei teuer

Das kann ich seit heute entkräften.


Die Bewag bietet Ihren Kunden an, nach drei Monaten telefonisch den Zählerstand durchzugeben und dann auch rückwirkend den Stromtarif in eine günstigere Variante umzuwandeln.

Meine Hochrechnung nach drei Monaten ergibt, dass ich wohl ca. 1400 kWh pro Jahr verbrauchen werde. Das reicht nicht für den Vielverbraucher-Tarif (der lohnt sich erst ab 2000 kWh) — ist aber immer noch genug für einen einzelnen Haushalt (OK, und drei Computer…).

Dafür stelle ich erstaunt fest, dass der ÖkoPur-Strom gegenüber dem Klassik-Tarif nur 9 Euro mehr pro Jahr kostet. Also habe ich das flugs mal umgestellt. Jetzt kann ich meinen Kindern später mal mit ruhigerem Gewissen in die Augen schauen (“Mein Strom war zu 90% aus Wasser[kraft]”).

5 thoughts on “Es heißt immer, Ökostrom sei teuer”

  1. Da bei uns die EnBW aus der Dose kommt, vermute ich mal ganz vermessen, dass die Elektronen in Philippsburg auf die Reise geschickt werden *argh*. Sind wir Atomstromer? Oder Rheinhafen-Dampfkraftwerk-Kohlestromer? Genau so schlimm. Heieiei.

  2. Man redet immer von den Vorteilhaftigkeiten, die der Ökostrom mit sich bringt. Doch viele vergessen auch die gravierenden Nachteile des Ökostroms. Die Kosten für die Investition in regenerativen Energiequelle ist stets verbunden mit hohen Kosten. So geht der Bau einer Einrichtung zur Gewinnung dieser Energiequellen auch einher mit Einschnitten in die Umwelt.

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