US-Kennzeichen verschwinden von deutschen Straßen

Ab Dezember werden neue Privatfahrzeuge von Angehörigen der US-Armee keine speziellen Kennzeichen (AD-…, AF-…, HK-…) mehr erhalten, sondern ein “normales” deutsches Kennzeichen aus dem Landkreis, in dem der Fahrzeughalter stationiert ist. Dieses Abkommen, das zwischen den USA und Deutschland geschlossen wurde, soll amerikanische Staatsbürger aus der Schusslinie möglicher Attentäter holen.

Bei “Stars & Stripes” gibt es zu diesem Thema einen interessanten Leserbrief, aus dem ich kurz zitiere:

The change is supposed to be in the interest of safety, but I fear it is an attempt to allow German authorities more power in enforcing their standards on our culture — they will be allowed to impose more fines on our vehicles and remove some of our choices and liberties of how we customize our vehicles. They may be allowed to dictate that we cannot have tinted glass, or louder exhaust, or even lower our vehicles.

Additionally, they possibly will target us even more. No one wants to admit that they already intentionally set up traffic cameras in known American driving areas. Under German law, the mobile speed control points (cameras) are supposed to be announced in the local newspapers prior to being operated. They are posted in German newspapers, in very small print I may add, but what about our newspapers?

OK, wait a minute. Wer führt denn hier Krieg “im Dienste der Weltsicherheit” und versucht, anderen Kulturen seinen Stempel aufzudrücken? In welchem Land nochmal muss man sich vor der Einreise zum Affen machen und alle möglichen personenbezogenen Merkmale preisgeben, um anschließend um Einlass zu flehen?

Ich habe noch nie von einem deutschen Gesetz gehört, dass die Polizei verpflichtet, vorab die Standorte von Radarfallen zu veröffentlichen. Auch die amerikanischen Autos müssen seit geraumer Zeit bei einer “car inspection” vorgeführt werden — die Zeiten von extrem getunten Autos auf den Straßen (à la “The Fast and the Furious”) ist in Deutschland schon lange vorbei.

“ACHTUNG: Sie verwenden ein Web Browser, das wir nicht stützen.”

“Bitte sorgfältig gelesen…

Das Web Browser, das Sie verwenden, ist nicht mit unserem System kompatibel. Z.Z. benötigen wir Microsoft Internet Explorer 5.0 (nur Windows) oder höheres, um […] richtig anzusehen. Wenn Sie verwenden Mozilla, Firefox, Netscape, Opera oder irgendeine andere Browser, sind Sie nicht in der Lage fortzufahren. Wir arbeiten stark, um unser System kompatibel zu bilden mit so vielen Browsers und Betriebssystemen möglich.

Wenn Sie Internet Explorer haben, können Sie das URL im Textkasten unten in den Adresse Stab von IE kopieren und kleben, um diese Umfrage fortzufahren.”

– Wenn Sie endlich fähige Programmierer und einen Übersetzer einstellen, sehen wir uns vielleicht im nächsten Leben wieder…

Unterschiedliche Moralvorstellungen

Auf der einen Seite regt sich das Publikum (allen voran die prüden Amerikaner) darüber auf, dass es bei GTA San Andreas durch Einspielen eines entsprechenden Patches möglich war, vom Spieler steuerbare Pixel-Sexszenen freizuschalten…

Andererseits sehe ich gerade, dass der Trailer zu Call of Duty 2 mit der Altersfreigabe T (Teen, “Blood, Mild Language, Violence”) ausgezeichnet ist. Dort spritzt haufenweise Blut und die Soldaten kommen nicht gerade pfleglich behandelt um die Ecke…

Warum in den USA das Thema Sex so ein Tabu ist und Gewalt dagegen (scheinbar) überhaupt kein Problem darstellt, habe ich ja noch nie verstanden…

Sommer-/Winterzeit mit Windows — noch ne Stunde!

Das gleichzeitige Aktivieren von

[X] Uhr automatisch auf Sommer-/Winterzeit einstellen

und

[X] Automatisch mit einem Internetzeitserver synchronisieren (Server: de.pool.ntp.org)

liefert nicht unbedingt das gewünschte Ergebnis, wenn seit dem Zeitpunkt der Umstellung schon mal ein Linux gebootet wurde, das sich ordentlich um die Uhrzeit gekümmert hat. Windows stellt dann die Uhr einfach noch mal eine Stunde zurück.

Und wo wir gerade schon mal beim Thema sind… der Webserver läuft auch noch auf Sommerzeit, Alturo!