US-Dollar in Deutschland ausgeben

Was mache ich nur mit den Dollars, die ich in den USA nicht ausgegeben habe? Sparen? An künftige USA-Reisende weitergeben?

Per Zufall habe ich heute eine weitere Möglichkeit gefunden, das Geld unters Volk zu bringen: Burger King akzeptiert (zumindest in den Filialen an Flughäfen und jenen, die in der Nähe von amerikanischen Kasernen liegen) auch US-Dollar und gibt dann das Rückgeld in Euro raus. Der Kurs ist nicht so berauschend, aber im Endeffekt war der Mittagssnack dort nur 10 Cent teurer, als wenn ich mit Euro gezahlt hätte. Das lässt sich gerade noch verschmerzen und ich erspare mir die Rennerei zur nächsten Bankfiliale.

Eine unrühmliche Ausnahme stellt leider der Burger King in Schnaittach dar. Dort gabe es zwar auch ein Schild mit dem aktuellen Umrechnungskurs (“1 Euro = 1,35 US-Dollar”), allerdings war weder der Mitarbeiter an der Kasse noch die zu Hilfe gerufene Schichtleiterin in der Lage, die Kasse auf Dollar umzustellen (Anm.: Ich glaube kaum, dass andere Burger Kings auch andere Kassensysteme haben — es sollte also theoretisch möglich sein). Nachdem ich vorschlug, mit dem Taschenrechner im Mobiltelefon den exakten Rechnungsbetrag in US-Dollar auszurechnen (was ich dann auch heimlich tat), erntete ich einen tödlichen Blick der Chefin.
Sie bot mir stattdessen einen Wechselkurs von 70 US-Cent pro Euro Euro-Cent pro Dollar an, was mein Mittagsmahl nach ihrer Rechnung um schlappe 50% verteuert hätte — ich verzichtete dankend und zahlte entnervt mit den wenigen Euro, die ich noch im Geldbeutel hatte. Kurz nachdem ich dann Platz genommen hatte, sah ich, wie die Chefin einen Mitarbeiter anranzte, er solle umgehend den Wechselkurs von der Wand entfernen. Ein Armutszeugnis für diese Filiale.

Back in Good Ole’ Germany

Nachdem ich die letzten beiden Tage größtenteils im Bauch von Flugzeugen verbracht habe, bin ich heute endlich wieder wohlauf in Deutschland gelandet.

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Die (amerikanischen) Sitznachbarn haben sich als durchaus interessant, offen und gesprächsbereit erwiesen, wir quatschten über Gott und die Welt und die insgesamt knapp 20 Stunden Flug gingen damit etwas schneller um. New Ark ist ein blöder Flughafen, dort gibt es an den Gates kein WLAN, aber dafür war es am Flughafen in Portland sogar kostenlos. Hooray! Das ist natürlich immer noch kein Vergleich zur WLAN-City Mountain View, in der an fast jeder Laterne ein GoogleWifi-Access Point hängt.

Mehr Absurditäten aus Amerika demnächst, jetzt haue ich mich erst mal ein wenig aufs Ohr.

It’s an odd thing that anyone who disappears is said to be seen in San Francisco

Golden Gate Bridge

It’s an odd thing that anyone who disappears is said to be seen in San Francisco. (Oscar Wilde)

San Francisco ist eine großartige Stadt, Fred und ich sind kreuz und quer durch die Stadt gelaufen, mit dem Cable Car gefahren und haben in der Suppenküche sehr gut zu Abend gegessen und deutsches Bier genossen (Fred hat ein Jahr ohne deutsches Bier überlebt!).

Leider ist die Zeit viel zu schnell vorbei gegangen und es geht schon wieder heim.

Einkaufen am Sonntag Abend

IKEA in Palo Alto

Am Sonntag Abend um 20:30 Uhr bei IKEA einkaufen macht richtig Spaß. Kaum jemand da, man kann recht schnell durch die Ausstellung laufen und findet immer einen netten und kompetenten Ansprechpartner.

Habe ich schon erwähnt, dass meiner Meinung nach die Ladenöffnungszeiten in Deutschland lockerer gestaltet werden sollten? Sicher braucht niemand morgens um 4 Uhr Marmelade, aber Einkaufen bis 10 Uhr abends (oder am Sonntag) wäre schon nett…