Hustle the Sluff: eine Einschätzung

Ein Freund, dem ich von der ganzen Geschichte erzählt habe, ließ mir per E-Mail folgende Einschätzung zukommen:


Hey Jean Pierre,
als ich gerade nach Deiner Geschichte durch die verschiedenen Seiten gesurft bin und mir schließlich die MySpace-Seite von Erik angesehen habe, ist mir aufgefallen, dass er anscheinend ein Paul Auster-Fan ist.

Kurz zur Erinnerung: Paul Auster ist ein amerikanischer Bestseller-Autor, dessen Lieblingsthema der Zufall ist. Schon allein die Geschichte, die Du mir erzählt hast und die Erik mit Euch anstellt, könnte von Paul Auster stammen. In seinen Büchern geht es häufig darum, dass jemand durch einen Zufall ein komplett neues Leben beginnt (so auch bei Nacht des Orakels). Gleichzeitig thematisiert Auster aber immer auch die Sinnlosigkeit menschlichen Handelns (z.B. in Musik des Zufalls) und die Möglichkeit der Manipulation von Menschen durch andere. In einem Buch, das ich gerade lese (Leviathan), verfolgt beispielsweise eine Künstlerin wildfremde Menschen mit ihrer Fotokamera und benutzt sie, um anhand des Gefundenen (Fotos etc.) Geschichten zu erfinden. In einem anderen (Das Buch der Illusionen) schreibt ein Literaturprofessor ein Buch über einen Stummfilmregisseur, der verschwunden ist, dessen Filme aber plötzlich in den Briefkästen verschiedener Bibliotheken auftauchen… Man könnte noch viele solcher Dinge aufschreiben.

Das Buch das Erik auf seiner Seite angibt, heißt Nacht des Orakels. Bei mir ist es schon eine Weile her, dass ich es gelesen habe, daher lieber der Verweis auf Perlentaucher.de.

Danke für die Infos, Moritz!

4 thoughts on “Hustle the Sluff: eine Einschätzung”

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