Hurra. Automatisierte Score-Bewertung.

Sehr geehrter Kunde,
leider können wir Ihren Antrag für die gewünschte ******-Karte nicht annehmen.
Zu Ihrer Information:
Die ****** GmbH ist nicht verpflichtet, einen Antrag anzunehmen. In unseren Antragsformularen behalten wir uns eine Ablehnung ausdrücklich vor. Wir nutzen interne Kriterien zur Antragsprüfung, um zu entscheiden, in welchen Fällen wir einen Antrag ablehnen.

Es geht um eine Prepaid-Karte. Und ganz im Ernst: ich wäre als Kunde sicher nicht die schlechteste (wenn auch nicht die beste im Sinne von “zu melkende, umsatzgenerierende Kuh”) Wahl gewesen. (Vielleicht habe ich unbewusst während der Bestellung irgendwie zum Ausdruck gebracht, dass ich die Karte nutzen möchte, um eine Rufnummer zu “parken”?)

Die Ablehnung lag übrigens wenige Sekunden nach der Auftragsbestätigung im Postfach. Das zeigt wieder einmal, dass das automatisierte Erstellen von Scores für potentielle Kunden ein perfekt durchdachtes System ist, bei dem keine Fehler geschehen. Ich weiß jetzt nicht einmal, ob dem Anbieter meine Nase nicht gepasst hat:

Ihre Daten haben wir mit der Ablehnung sofort aus unseren Systemen gelöscht, so dass nachträglich nicht mehr festgestellt werden kann, aus welchem Grund die Ablehnung erfolgt ist.

Am meisten wurmt mich ja jetzt meine Unkenntnis über den Ablehnungsgrund. Aber glücklicherweise gibt es noch ausreichend andere Anbieter, zumindest die Verlängerung des Post-Paid-Vertrages (die ich aufgrund der — verglichen mit dem derzeitigen Angebot auf dem Markt — schlechten Konditionen nicht möchte) wäre problemlos möglich.

Der Lawblogger bekommt sogar zwei Mal Post vom selben Absender — natürlich auch mit unterschiedlichen Kreditwürdigkeitseinstufungen.

Oncoming changes next year

Das alte Jahr ist fast vorbei, das neue steht schon vor der Tür. Es gibt sicher auch nächstes Jahr viele interessante neue Erfahrungen, von denen jetzt noch niemand etwas weiß.

Soviel kann ich vielleicht schon verraten: Das deutsche Hochschulwesen wird im Frühjahr und Spätherbst zwei neue Akademiker auf den Arbeitsmarkt spucken, mal sehen, wie sie aufgenommen werden. Der Untertitel des Blogs wird sich schon bald (wieder) ändern, er steht auch schon fest 🙂 Ihr dürft gerne fleißig raten, mehr Infos gibt’s zur rechten Zeit 😉

Ich wünsche Euch alles Gute für’s nächste Jahr!

Ostberlin wünscht gute Heimfahrt

Das Hauptstadtblog zeigt ein in Prenzlauer Berg hängendes Plakat (mit leichten geographischen Fehlern), auf dem den Zugereisten in leicht ironisch anmutender Weise frohe Feiertage gewünscht werden. Die Kommentare sind durchaus amüsant.

In diesem Sinne: frohe Feiertage. An alle, die in Berlin sitzen. Und alle, die nach Hause gefahren sind. Und alle anderen sowieso.

Der Akku von meinem MacBook Pro ist über den Jordan gegangen

Vorgestern leistete der Akku noch treue Dienste und als ich das MBP gestern früh vom Strom abnabeln und zum Arbeiten in die Küche tragen wollte, war es auf einmal zappenduster. Das Gerät ging reproduzierbar unmittelbar nach Entfernen des Netzkabels aus und das, obwohl sowohl die Anzeige auf dem Akku als auch der Batteriestatus unter OS X einen 100-prozentigen Ladezustand anzeigten.

Gestern bin ich dann mit dem ganzen Gerät zu Gravis gedackelt und bekam nach einem anfänglichen Schock (“das könnte das Logic Board sein”) eine etwas mildere Nachricht zum Zustand meines Patienten (“Akku defekt”). Den Akku behielten sie sicherheitshalber gleich mal da und bestellten einen neuen, derweil läuft das MacBook Pro mit einem geliehenen Spenderherzen.

Der Akku tauchte übrigens nicht im Austauschprogramm für MacBook Pro-Batterien auf, wird aber dank Garantie dennoch ersetzt. Beim Akku-Modell handelt es sich um A1175, die Seriennummer endet auf TY4B. Vielleicht gibt es ja noch weitere Aussetzer bei anderen Usern.