Das Leben schreibt die wahren Geschichten

Ich komme mir vor wie im Film…


Die eine neue Kollegin hat jetzt eine schönes Zimmer gefunden und muss jetzt zum Einzug dank der exorbitant hohen Preise im Silicon Valley einen vierstelligen Betrag (das übliche Zinnober hier: erste und letzte Monatsmiete plus eine Monatsmiete Kaution) aufbringen — das gestaltet sich natürlich etwas schwierig, wenn zum einen das ATM-Limit (500$ pro Tag) und zum anderen die Maestro-Karte selber nicht mitspielt. Ich habe ja auch schon Erfahrungen mit meiner Karte gemacht (Memo an meine Bank: sagt mir doch bitte einfach vorher Bescheid, dass Ihr die Karte nicht ins Ausland schicken könnt, das erspart eine Menge Ärger), aber verglichen mit dem Aufstand heute kam ich noch vergleichsweise gut weg.

Weitaus schlimmere Dramen spielten sich dafür heute in der WG der anderen Kollegin ab: nichtsahnend und durch Kopfhörer abgeschottet einen Film schauend ging sie schließlich der erhöhten Geräuschkulisse im Wohnzimmer auf den Grund, um dort zwei Police Officers anzutreffen, die gerade ihre Mitbewohnerin in Gewahrsam nahmen. CourtTV lässt grüßen (wie war noch der Werbespruch vom DSF: “Mittendrin statt nur dabei”?).

Tough day.

2 thoughts on “Das Leben schreibt die wahren Geschichten”

  1. Haben sie sich wenigstens die Mühe gemacht, zu klopfen, oder sind sie (nicht nur sprichwörtlich) mit der Tür ins Haus gefallen?

  2. Nun, die Türen selbst werden ja in Amerika äußerst selten abgeschlossen und es war noch nicht spät in der Nacht. Soweit ich weiß, musste nur das Fliegengitter dran glauben.

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