SSD in einem MacBook Pro

Ein Freund und ich haben kürzlich unsere MacBooks getauscht. Er bekam mein 2006er 15″ MacBook Pro und ich im Austausch dafür die kleinere, aktuelle 13″-Version des MBP. Bis dahin ist das Ganze ja noch nicht wirklich spannend… 🙂

Lange Rede, kurzer Sinn: ich habe in der Vergangenheit schon ein paar Mal Solid State Disks (SSD) im Einsatz gesehen und war vollkommen platt, wieviel mehr Geschwindigkeit die bei der alltäglichen Arbeit rausholen können. Beim Tausch der MBPs haben wir auch die Festplatten umgebaut. Ich habe meine 320 GB-Western-Digital-Festplatte (5400 rpm) mit ins neue Gerät migriert, er hat seine 64 GB-SSD in das “alte” Gerät eingebaut.

Was soll ich sagen? Das alte MBP rennt damit wie ein Gaul auf Steroiden. Wir haben keine “echten” Benchmarks gefahren, aber: sein OS X war deutlich schneller hochgefahren als das mit dem aktuellen MacBook Pro der Fall war. Firefox benötigte auf dem 2.0-GHz-MBP mit SSD gerade mal 3 “Animiertes-Dock-Icon-Zeiteinheiten”, während das hübsche Icon beim 2.53-GHz-Modell immerhin 9 Mal durch die Gegend hüpfte, bis ich mal ein Firefox-Fenster zu sehen bekam.

Natürlich sind das keine wissenschaftlich fundierten Messungen, aber es beeindruckt ungemein. Jetzt weiß ich zumindest schon mal, worauf ich mal ein wenig spare — und hoffe auf fallende Preise im SSD-Markt. Die Intel X-25M mit 160 GB sieht ganz brauchbar aus und ist mir schon von mehreren Seiten empfohlen worden.

Image: “My new buddie” by Fredrik Smedenborn. CC-licensed.