Einmal mit Profis arbeiten… heute: die DHL Packstation

Vergangenen Samstag habe ich über Amazon.de Marketplace eine 500 GB Festplatte
verkauft, die nach dem Tausch der internen Platte in der Time Capsule1 überzählig war.


Damit der Käufer die Platte auch schnell in seinen Händen hat, habe ich sie gleich eingepackt und bin mittags zur Packstation gefahren, um sie dort abzugeben. Wäre meine Rechnung aufgegangen, hätte das Paket am Montag früh abgeholt werden müssen und könnte damit möglicherweise am Dienstag morgen beim Empfänger eintreffen.

Denkste.

Das hier sehe ich nämlich, wenn ich die Sendungsverfolgung von DHL bemühe:

DHL Sendungsstatus: Paket parkt seit einer Woche in der Packstation

WTF? Das Paket liegt immer noch in der Packstation?

Nach mehreren Anrufen bei der Packstation-Hotline habe ich dann endlich jemanden am Ohr, der mir mehr Auskunft geben kann als “die Packstation ist defekt”:

  • “Das PIN-Pad der Packstation ist defekt. Daher kann der Zusteller die Pakete nicht entnehmen.”
  • “Warum gibt er seine PIN dann nicht über den Bildschirm ein?”
  • “Das geht? Das wusste ich gar nicht! Ich schreib’s mal als Hinweis dazu.”

A-R-G-H!

Der Käufer hat sich inzwischen verständlicherweise schon etwas angefressen bei mir erkundigt, wo denn seine Ware bleibe. Ich konnte ihm auch nur die Sendungsverfolgungsnummer mitteilen, mich dafür entschuldigen, dass DHL hier mal wieder kompletten Bockmist verzapft hat und ihn darauf vertrösten, dass laut Aussage des Hotline-Mitarbeiters das Paket “so schnell wie möglich zum Empfänger transportiert würde.”

Dickes Minus, DHL. Ganz dickes Minus.

  1. Eine sehr gute, bebilderte Anleitung zum Festplattentausch bei der Time Capsule gibt es übrigens bei Hardmac.com []

4 thoughts on “Einmal mit Profis arbeiten… heute: die DHL Packstation”

  1. Schlechte Erfahrungen scheint mittlerweile doch jeder mit denen gemacht zu haben. Das müsste denen doch auch so langsam auffallen und irgend jemand müsste doch mal anfangen an der Situation etwas zu ändern.

  2. Schlechte Erfahrungen macht man mit der Konkurrenz leider noch häufiger als mit DHL. Daher bleiben die Kunden nicht weg, und es entsteht gar kein Leidensdruck 🙂

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