Die ersten 1000 km mit dem 1er BMW (F20)

BMW 118d F20Drei Wochen ist es jetzt her, dass ich meinen neuen 1er BMW bei der BMW-Niederlassung Stuttgart abgeholt habe.


Nach der Überführung nach Hause durfte das Auto erst mal ’ne Woche stehen, während ich dienstlich in den USA war und unterwegs die Business Class (“BusinessElite”) bei Delta testen konnte

Nach der Rückkehr hatte ich wie erwartet schon nach wenigen Tagen die ersten 1000 Kilometer auf der Uhr… Was mir bisher aufgefallen ist:

  • Das Lichtpaket würde ich nicht mehr bestellen.
    Ich kann auch ohne beleuchtete Türgriffe und Einstiege leben und die im Prospekt angepriesene “Ambiente”-Beleuchtung im Innenraum ist ein Witz.
  • Mir fehlt der Komfortzugang
    Den haben wir im 3er Touring; man kann den Schlüssel zwar zum Starten in der Hosentasche lassen, muss ihn aber zum Aufschließen raus nehmen. Bestelle ich nächstes Mal wieder mit.
  • Die Sportsitze sind unglaublich bequem.
    Muss ich nächstes Mal auch wieder haben.
  • Alle Angaben zu Bluetooth im F20 sind mit Vorsicht zu genießen.
    Ich habe die “kleine” Freisprecheinrichtung mit Navi Business bestellt, ohne Ladeschale. Damit können 5 Geräte gepaart werden, aber nur eins zeitgleich telefonieren bzw. angerufen werden. Für die Wiedergabe von Musik vom iPod/iPhone braucht’s den 51-Euro-Y-Adapter von BMW.
    Nächstes Mal bestelle ich die “erweiterte Smartphone-Anbindung”. Da reicht das “normale” Apple-USB-Kabel, es werden Cover angezeigt und — da die “große” Bluetooth-Freisprecheinrichtung dafür Voraussetzung ist — damit können zwei Telefone zeitgleich aktiv sein und beide eingehende Anrufe entgegen nehmen. Das ist praktisch, wenn man ein privates und ein Diensthandy koppeln will.
  • Die Sternspeiche 378-Felgen sehen größer aus als sie tatsächlich sind.
    Sie sind nicht ganz so verloren wie 16″er auf dem 3er. Der Aufpreis für die 17″er war mir zu viel (EDIT: später habe ich sie dann doch nachbestellt…). Winterreifen werde ich wohl aus Kostengründen auch mit 16″ern bestellen, die V-Speiche 411 sieht ganz nett aus. Alles andere wäre Quatsch, schließlich gebe ich den Wagen ja nach drei Jahren zurück und habe dann Reifen hier liegen, die ich nirgends drauf ziehen kann.
  • Beheizte Außenspiegel gibt es nur in Verbindung mit den Nebelscheinwerfern!
    Zum Glück habe ich die nachbestellt. Wird sich im Winter garantiert bezahlt machen.
  • Nie wieder ohne Xenon.
    Ich fahre viel nachts bzw. in der Dunkelheit. Es ist unglaublich, wie viel Licht die Scheinwerfer auf die Straße bringen. Hatte in den USA einen VW Passat als Mietwagen; der hatte im Vergleich dazu unglaublich schlechte Halogen-Funzeln.
  • Der 118d zieht keine Wurst vom Brot, ist aber ausreichend dimensioniert.
    Das Leistungsgewicht entspricht etwa dem unseres 320d. Ich muss ein bisschen öfter in den 5. Gang schalten, da merkt man die 60 Nm weniger Drehmoment.
    Damit versäge ich keinen Porsche an der Ampel. lege die knapp 150 km am Tag aber ausreichend zügig und vor allem spritsparend zurück. Bei durchaus nicht langsamer Fahrweise bin ich gerade bei einem Durchschnittsverbrauch von 4,8 l/100 km. Wahnsinn.
  • Die getönten Scheiben hinten hätten dem weißen Bayern gut gestanden.
    Nächstes Mal mitbestellen, dafür den Graukeil-Streifen an der Frontscheibe weglassen.
  • Ein weißes Auto ist immer dreckig.
    Bei Regen sammelt sich der Dreck an Heckklappe bzw. Diffusor, bei trockenem Wetter kleben die Fliegenreste auf der Motorhaube.

Alles in allem bin ich aber höchst zufrieden mit dem Wagen. Der F20 ist ein unglaublich gutes Auto, gefällt mir wesentlich besser als der Vorgänger. Wenn BMW in den nächsten drei Jahren nichts vergeigt, stehe ich wohl beim nächsten Wagen wieder dort auf der Matte…

4 thoughts on “Die ersten 1000 km mit dem 1er BMW (F20)”

  1. Gute Einblicke in deine Erfahrungen. Vielen Dank dafür. Habe demnächst wahrscheinlich auch wieder etwas über eine Probefahrt zu berichten.

  2. Danke für das Feedback, dann hab ich bis jetzt fast alle Entscheidungen richtig getroffen 🙂 Mit dem Bluetooth ist auch sehr interessant und gut zu wissen. Mit den Beheizten Außenspiegeln ist mir gar nicht aufgefallen, aber dann sind die Nebelscheinwerfer ja schon fast Pflicht 🙂

    Danke nochmal

  3. Pingback: Anonymous

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