04 Feb
Martin hat die integrierte iSight-Kamera aus seinem MacBook ausgebaut, während ich heute gemerkt habe, dass ich bei meinem MacBook Pro mit einer deutlich einfacheren Lösung gesegnet wurde: Meine iSight hat einfach den Geist aufgegeben. Dummerweise möchte ich die Kamera aber in Zukunft weiterhin benutzen, um mit Skype for Mac das eine oder andere Videotelefonat über den großen Teich zu führen.
Die Apple Knowledge Base empfiehlt für Softwareprobleme, die für eine fehlerhafte iSight-Verbindung verantwortlich sein könnten, die folgenden Schritte:
Leider hat das bei mir nicht zum gewünschten Effekt geführt. Da auch unter Knoppix bei der Ausgabe von lsusb -v keine Kamera mehr erscheint, scheint wohl ein Hardwaredefekt vorzuliegen. Jetzt muss ich wohl schon wieder zum Apple-Servicecenter dackeln…
Update: Nachdem ich den Patienten heute noch einmal einer Operation unterzogen habe (vor wenigen Tagen habe ich die Festplatte getauscht, Bilder gibt’s hier), sah ich beim Abnehmen des Keyboards, dass sich das Kabel für die iSight-Kamera gelöst hatte — jetzt klappt wieder alles. Bestens 
16 Oct
Call-Center-Agent (CCA): UPS, Sie sprechen mit Frau …
JP: Guten Tag, ich möchte gerne eine UPS Return Service-Sendung abholen lassen.
Frau CCA und JP gleichen die Daten für die Abholung (Name, Telefonnummer, Adresse etc.) ab.
CCA: Geht die Sendung ins In- oder ins Ausland?
JP: Ins Ausland, in die Niederlande.
CCA: (lacht) Ist die Sendung zufällig von Dell oder Apple?
JP: (etwas verdutzt) Ja, da ist ein Austauschakku von Apple drin.
CCA: Dacht’ ich mir’s doch, da hatte ich heute schon einige von.
Ich möchte gar nicht wissen, was die ganze Aktion Sony letztendlich kosten wird. Die paar eingesparten Cent bei der Herstellung bzw. Qualitätssicherung haben sich bestimmt unheimlich gelohnt. Mittlerweile werden die Austauschakkus nur noch mit UPS Standard verschickt, die ersten kamen noch mit UPS Express Service innerhalb von 48 Stunden nach Bestellung an. Ob die Portokasse schon leer ist?
24 Mar
Wer seinen alten Mac verkaufen möchte, will vielleicht vorher die Festplatte löschen, dabei aber dem Käufer bereits ein blankes OS X-Betriebssystem vorinstallieren, so wie es im Auslieferungszustand der Geräte der Fall ist. Mit folgenden Schritten kann man einen (fast) fabrikneuen Mac zaubern…
Zunächst einmal wird der Mac über eine Installations-CD/-DVD von Mac OS X
gestartet, die Festplatte formatiert (Platte mit Nullen überschreiben, für paranoide Zeitgenossen wahlweise auch mit 7 oder 35 Durchläufen bei entsprechend längerem Zeitbedarf).
Die Installation der Pakete kann nach eigenem Gusto erfolgen, der Einfachheit halber wählen wir einfach die Komplettinstallation. Nach einem Neustart und der entsprechenden Einrichtung von Standort (schafft jemand auf Anhieb den Klick auf München oder Berlin? Ich lande immer in Prag…), Zeitzone etc. klicken wir uns bis zur Registrierung durch, die wir einfach mit Apfel-Q abwürgen 
Nun legen wir einen neuen Benutzer (dummy) an — dieser wird am Ende wieder gelöscht, von daher ist der Name Schall und Rauch.
Nach dem Einspielen aller Sicherheitsupdates als Bonus-Dreingabe (mit den entsprechenden Reboots) können wir, wenn wir fertig sind, den Mac nun im Single-User-Modus starten (Apfel-S während des Bootvorgangs gedrückt halten). Dann erhalten wir eine (für den GUI-Anwender sicherlich ungewohnte) Shell-Umgebung, aber keine Angst. Die Tastatur-Belegung ist zu diesem Zeitpunkt auf US-amerikanisch (en-us) eingestellt, auf welchen Tasten sich die entsprechenden Sonderzeichen befinden, kann man hier nachschauen.
Mit dem Befehl
mount -uw /
binden wir die Festplatte (beschreibbar) in das Verzeichnissystem ein — in der grafischen Benutzeroberfläche würde jetzt ein Icon rechts oben auf dem Desktop erscheinen 
Zu guter Letzt entledigen wir uns noch mit diesem Befehlen (nach jeder Zeile ENTER drücken, damit der jeweilige Befehl ausgeführt wird) des vorhin eingerichteten Benutzers und ein paar Einstellungsdateien:
rm -rf /Users/dummy
rm -rf /var/db/netinfo/local.nidb/
rm -rf /var/db/.AppleSetupDone
Das war’s schon. Durch die Eingabe von
reboot
starten wir den Mac neu und finden uns dann dort wieder, wo wir vorhin schon einmal waren… Der Mac befindet sich jetzt im Auslieferungszustand und der neue Besitzer kann nun alles so einrichten, wie er das gerne hätte.
Update (13.11.2007): Wie Markus in seinem Kommentar ganz richtig anmerkt, gilt diese Anleitung nur für OS X bis zur Version 10.4 (Tiger). Bei Leopard hat sich die Benutzerverwaltung geändert, beispielsweise existiert das /var/db/netinfo/-Verzeichnis nicht mehr.
Update (3.12.2007): Dominik hat in seinem Blog “/dev/null” eine aktualisierte Anleitung für OS X Leopard bereitgestellt.
(Diese Anleitung entstand in Anlehnung an einen Tipp in der Macwelt, Ausgabe 3/2006)
17 Feb
| Date Actual Status |
Code Actual Status |
Status Description |
Shipping Point |
ETA |
| 16feb 05 |
32 55 |
flight departed |
Apple Shanghai |
|
Ich fiebere auch nicht mehr alleine: Matthias ist auch schon ganz gespannt — er spielt den Babysitter für das Track&Trace, solange ich unterwegs bin.