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Life is written in chapters but the table of contents is missing.


21 Jun

Arcor: Umstellung auf ADSL2+


Beim Herumstöbern auf der Arcor-Webseite habe ich (mal wieder) gesehen, dass ich ja für meinen Telefonanschluss dort mehr bezahle als nötig. Eigentlich wollte ich mich nur nach der Festnetz-Flatrate informieren, bin aber letztendlich mit einem 16-MBit-DSL-Anschluss rausgekommen (das nimmt schon Ausmaße wie bei IKEA an!). Die recht attraktive Preisgestaltung der einzelnen Pakete hat mir die Entscheidung nicht all zu schwer gemacht, da die Preise für 6 Mbit plus Telefonflat ungefähr dem für Dicke-DSL-Leitung und Telefon-Internet-alles-inklusive entsprechen.

Die Auftragsbestätigung ist schon ins Haus geflattert, morgen wird mein Telefon “zwischen 4 und 16 Uhr” vermutlich tot sein und danach im Idealfall alles auf ADSL2 laufen. Da mein alter WLAN-Router nicht ADSL2-tauglich ist, habe ich auch gleich das Arcor Speedmodem 200 mitbestellt.

Leider macht mir nun die Software aller Router, die ich irgendwo ausleihen und testen konnte, einen Strich durch die Rechnung: bei keinem Gerät lässt sich das integrierte Modem abschalten und ein externes Modem verwenden. Der Anschluss ist dann zwar abwärtskompatibel, so dass ich den ADSL2-Anschluss zumindest mit 6 MBit Downstream nutzen kann, mehr geht aber nur mit einem neuen Gerät.

Nach einigem Hin und her bin ich dann doch zu dem Schluss gekommen, nach meinen bisher ausschließlich guten Erfahrungen wieder ein Produkt aus dem Hause AVM zu kaufen und habe mich für die Fritz!Box 7050 entschieden — dort ist zwar auch ein Modem mit integriert, das ist jedoch wenigstens mit einem Firmware-Update in vollem Umfang am ADSL2-Anschluss nutzbar.

Die Fritz!Box ist auch nicht so furchtbar “verbrandet” wie der Arcor WLAN-Router, der ursprünglich von Zyxel gebaut und dann mit einer Arcor-Firmware versehen wurde. Als Original-Zyxel-Gerät würde dieser mit einer neuen Firmware auch ADSL2 sprechen, Arcor stellt dafür allerdings keine neue selbst-geschnitzte Firmware bereit und bietet lieber ein neues Gerät um Kauf an. Alternativ ließe sich das “Arcor-DSL WLAN-Modem 100″ auch anhand dieser Anleitung mit der Original-Firmware flashen, aber das ist mir dann doch ein wenig zu heiß…

Wenn mir bis morgen nicht der Himmel auf den Kopf fällt und ich wenigstens überhaupt noch Internet bzw. Telefon habe, bin ich sehr zufrieden — ansonsten darf ich mich wohl wieder (wie manch anderer) mit der super Arcor-Hotline ärgern

Update: Irgendwas tut sich. Zumindest ist das Telefon seit heute morgen tot.
Update 2: Der Anschluss läuft wieder.


26 Sep

Fax/Voice-to-Mail mit Arcor


Jeder Kunde mit einem Arcor-Vollanschluss bekommt auch einen Zugang zu PIA, dem “Personal Internet Assistant” von Arcor. Dort kann er Vertragsdaten verwalten, Rechnungen online einsehen, oder im Webinterface, analog zu Freemail-Anbietern wie web.de oder GMX, Mails und SMS schreiben und noch vieles mehr.

Für den Empfang von Fax- und Sprachnachrichten stellt Arcor jedem Kunden eine furchtbar lange Telefonnummer in Frankfurt zur Verfügung. Da Arcor-interne Gespräche (Vorsicht: das gilt nur für Kunden eines Arcor-Komplett-Anschlusses!) kostenlos sind und das Voice/Fax-to-Mail-Gateway auch im Arcornetz steht, leiten ich einfach eine meiner MSNs des Anschlusses in Berlin nach Frankfurt um und erhalte meine eingehenden Faxe im Anhang einer E-Mail im TIFF-Format. Sehr praktisch.

Analog dazu klappt das natürlich nicht nur mit Faxen, sondern auch mit Sprachnachrichten, die dann als Wave-Datei an eine E-Mail angehängt werden.

So habe ich auch unterwegs die Möglichkeit, an meine Faxe zu kommen und spare noch dazu den Strom, den die eierlegende Wollmilchsau (der Ich-kann-(fast)-alles-Linux-Server) bis dato daheim gefressen hat.