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Life is written in chapters but the table of contents is missing.


19 Nov

Build freetz on CentOS


Recently, I needed to build a newer version of the famous alternative software for AVM Fritz!Box routers: freetz (the main goal was to enable access to a NAS connected through a dynamic cable or DSL line using OpenVPN).

The only Linux machine I could access at that time was a virtual machine running CentOS 5.4, but it served its purpose very well.

Before you can build your own freetz image in CentOS, you’ll need to install the following RPM packages (if they are not already present on your machine) using yum (as root user):

yum install subversion gcc gcc-c++ binutils autoconf automake libtool make bzip2 ncurses-devel zlib-devel flex bison patch texinfo dos2unix unix2dos gettext expat pkgconfig perl ruby gawk python libusb-devel unzip

Now you can get the current freetz sources (see their download website for more details) and start building your own Fritz!Box image.


27 Jun

Anrufe ohne Rufnummer in der Fritz!Box sperren


Das Thema kam gerade nebenan im powerbook_blog hoch: man kann mit einer FRITZ!Box (ich habe eine 7170) natürlich auch Anrufe ohne übermittelte Rufnummer abweisen oder [z.B. an die Mailbox] umleiten.

Anrufsperre in der Fritz!Box

Ich kenne kaum noch jemand, der keine Rufnummerübermittlung bei seinem Anschluss hat – außer diversen Call-Centern, die mir gerne telefonisch Sachen andrehen möchte, die ich nun gar nicht brauchen kann. Die netten Damen und Herren Telefonterroristen quasseln mir auch gerne mal die Mailbox voll, ich möge sie doch bitte zurückrufen, denn sie hätten unschlagbare Angebote für mich. Danke, ich verzichte.


29 Jul

DNS-Server bei FritzBox! ändern


Aus aktuellem Anlass wollte ich jetzt doch mal schauen, ob es nicht möglich wäre, meine FRITZ!Box mit OpenDNS zum Laufen zu bekommen.

Die Web-Oberfläche der Fritz!Box bietet dazu leider keine Möglichkeit, aber wenn man die Einstellungen der Box sichert (manuell über die Oberfläche oder mit Hilfe von FBEditor), dann kann man in der Konfigurationsdatei die Werte

overwrite_dns1 = 0.0.0.0;
overwrite_dns2 = 0.0.0.0;

entsprechend anpassen, so dass dort die IP-Adressen der OpenDNS-Server eingetragen sind:

overwrite_dns1 = 208.67.222.222;
overwrite_dns2 = 208.67.220.220;

Wenn die Fritz!Box nicht direkt am Internet hängt, sondern als nachgeschalteter Router betrieben wird, sind DNS-Einträge, die von einem ursprünglich eingestellten übergeordneten DNS-Server (z.B. im Firmennetzwerk oder VPN) bereitgestellt wurden, damit natürlich nicht mehr verfügbar. Das dürfte aber für die meisten Privatanwender keine Rolle spielen.

Update: Wer bereits die alternative Firmware freetz einsetzt und das Paket dnsmasq installiert hat, kann in der Konfigurationsoberfläche (Pakete -> dnsmasq) die folgenden zusätzlichen Kommandozeilenoptionen angeben, um OpenDNS zu verwenden:

-R -S 208.67.222.222 -S 208.67.220.220


21 Jun

Arcor: Umstellung auf ADSL2+


Beim Herumstöbern auf der Arcor-Webseite habe ich (mal wieder) gesehen, dass ich ja für meinen Telefonanschluss dort mehr bezahle als nötig. Eigentlich wollte ich mich nur nach der Festnetz-Flatrate informieren, bin aber letztendlich mit einem 16-MBit-DSL-Anschluss rausgekommen (das nimmt schon Ausmaße wie bei IKEA an!). Die recht attraktive Preisgestaltung der einzelnen Pakete hat mir die Entscheidung nicht all zu schwer gemacht, da die Preise für 6 Mbit plus Telefonflat ungefähr dem für Dicke-DSL-Leitung und Telefon-Internet-alles-inklusive entsprechen.

Die Auftragsbestätigung ist schon ins Haus geflattert, morgen wird mein Telefon “zwischen 4 und 16 Uhr” vermutlich tot sein und danach im Idealfall alles auf ADSL2 laufen. Da mein alter WLAN-Router nicht ADSL2-tauglich ist, habe ich auch gleich das Arcor Speedmodem 200 mitbestellt.

Leider macht mir nun die Software aller Router, die ich irgendwo ausleihen und testen konnte, einen Strich durch die Rechnung: bei keinem Gerät lässt sich das integrierte Modem abschalten und ein externes Modem verwenden. Der Anschluss ist dann zwar abwärtskompatibel, so dass ich den ADSL2-Anschluss zumindest mit 6 MBit Downstream nutzen kann, mehr geht aber nur mit einem neuen Gerät.

Nach einigem Hin und her bin ich dann doch zu dem Schluss gekommen, nach meinen bisher ausschließlich guten Erfahrungen wieder ein Produkt aus dem Hause AVM zu kaufen und habe mich für die Fritz!Box 7050 entschieden — dort ist zwar auch ein Modem mit integriert, das ist jedoch wenigstens mit einem Firmware-Update in vollem Umfang am ADSL2-Anschluss nutzbar.

Die Fritz!Box ist auch nicht so furchtbar “verbrandet” wie der Arcor WLAN-Router, der ursprünglich von Zyxel gebaut und dann mit einer Arcor-Firmware versehen wurde. Als Original-Zyxel-Gerät würde dieser mit einer neuen Firmware auch ADSL2 sprechen, Arcor stellt dafür allerdings keine neue selbst-geschnitzte Firmware bereit und bietet lieber ein neues Gerät um Kauf an. Alternativ ließe sich das “Arcor-DSL WLAN-Modem 100″ auch anhand dieser Anleitung mit der Original-Firmware flashen, aber das ist mir dann doch ein wenig zu heiß…

Wenn mir bis morgen nicht der Himmel auf den Kopf fällt und ich wenigstens überhaupt noch Internet bzw. Telefon habe, bin ich sehr zufrieden — ansonsten darf ich mich wohl wieder (wie manch anderer) mit der super Arcor-Hotline ärgern

Update: Irgendwas tut sich. Zumindest ist das Telefon seit heute morgen tot.
Update 2: Der Anschluss läuft wieder.