23 Aug
Für unseren Urlaub in den USA war ich auf der Suche nach einer günstigen Prepaid-Lösung und habe mir daher ein paar US-Mobilfunk-Anbieter ein wenig genauer angeschaut.
Da die Roaming-Preise mit deutschen SIM-Karten in den USA doch recht hoch sind, überlegte ich, für den Zeitpunkt unseres Aufenthalts eine SIM-Karte eines amerikanischen Anbieters zu kaufen.
Mein deutsches Telefon (ein Nokia E71, das als Quadband-Telefon die weltweit gängigen GSM-Frequenzen unterstützt) möchte ich gerne auch im Urlaub verwenden, daher kommen als Anbieter in den USA nur T-Mobile USA oder AT&T Wireless in Frage.
Die beiden anderen Anbieter im US-Markt (Sprint Nextel und Verizon Wireless) funken nicht nach dem GSM- sondern nach dem CDMA-Standard, zu dem die meisten europäische GSM-Mobiltelefone nicht kompatibel sind.
Ähnlich wie bei meinem deutschen Prepaid-Anbieter (blau.de) bietet auch AT&T eine Prepaid-Karte mit optionalem Datentarif an. Das sind zwar nur 100 MB für $19.99/Monat, das sollte aber für gelegentliches Googlen oder E-Mails holen ausreichend sein.
Leider lässt die Netzabdeckung von AT&T für “Kunden zweiter Klasse” (Prepaid-Karten-Nutzer…) sehr zu wünschen übrig. In den größeren Städten mag das nicht so auffallen, aber wenn man die Netzabdeckungskarten von T-Mobile und AT&T vergleicht, kann man bei AT&T doch schon sehr große Löcher sehen.


Im Vergleich dazu sieht es bei T-Mobile deutlich besser aus. Besonders die Riesenlöcher in der Abdeckung im Great Basin und den Rocky Mountains sorgen bei unserer Entscheidung für den K.O. — was nützt mir das beste Angebot, wenn ich es nirgends nutzen kann?
Da AT&T auf weiten Teilen unseres Road Trips überhaupt keine Netzabdeckung zu haben scheint, werde ich somit wohl oder übel auf den Online-Modus verzichten müssen — zur Not gibt es aber ja immer noch WLAN in den Hotels…
11 Jul
Im Gegensatz zu T-Mobile, Vodafone und O2 bieten Mobilfunkanbieter, die das E-Plus-Netz nutzen (z.B. blau.de, simyo oder BASE) zwar recht interessante Preise für Sprache und Daten, aber bei der Netzabdeckung bzw. beim –ausbau hapert es dann doch manchmal noch ein wenig.
So habe ich mich natürlich wie ein Schneekönig gefreut, als ich am Stuttgarter Hauptbahnhof das 3.5G-Logo auf meinem Smartphone (Nokia E72)
sah.

Leider war’s dann aber auch gleich wieder weg, als der Zug ein paar Meter aus Stuttgart raus gefahren war. 
Naja, ich will ja nicht klagen. 10 Euro für 1 GB Traffic sind fair — im Vergleich zu den Mondpreisen, welche die anderen Anbieter an den Tag legen. Von einer Stunde WLAN am T-Mobile Hotspot für 8 Euro jetzt mal ganz zu schweigen…
Auf der Zugstrecke zwischen Stuttgart und Ulm lässt es sich übrigens auch ganz passabel mit dem Telefon surfen, zwischendurch ist immer mal wieder nur EDGE oder GPRS angesagt, aber ich bin doch begeistert, wie weit der UMTS-Ausbau schon voran gekommen ist. Ganz anders sieht es leider auf der Strecke Stuttgart—Mannheim—Frankfurt aus, da herrscht bei mir größtenteils datenmäßige Funkstille.
13 Jan
vowe fragt die Leser seines flying circus: How many mobile phones did you own?
Also… dann mal ran an den Speck:
14 Telefone in … 12 Jahren (1,16 Telefone/Jahr) — eindeutig zu viele und ich glaube sogar, noch welche vergessen zu haben… 
[Update von 2010]
Damit wäre ich dann bei 17 Telefonen in 14 Jahren (1,21 T/J). Hmmm. Schlechter Trend. Für den Geldbeutel.
09 May
Schon seit einer Weile bin ich auf der Suche nach einer Möglichkeit, an meinem Powerbook die folgenden Arbeitsschritte mit einem Mausklick zu erledigen:
- Bluetooth einschalten
- iSync öffnen, mit meinem Sony-Ericsson K750i synchronisieren und wieder schließen
- Bluetooth wieder abschalten
Bei macosxhints habe ich einen Artikel gefunden, der genau dies erledigen soll — leider klappte das nur mit der englischen Version von OS X.
Also habe ich ein wenig am Quelltext angepasst und jetzt funktioniert das Skript auch wunderbar bei der deutschen Version (der Download findet sich weiter unten).
Nach dem Download des Skripts kann es an einem beliebigen Ort abgespeichert werden, ich habe es im Ordner Library/Scripts innerhalb meines Benutzerordners abgelegt. Das hat einen großen Vorteil, den ich gleich erläutern werde…
Sollte es noch nicht geschehen sein, muss nun über die Systemeinstellungen das Bluetooth-Symbol in der Menüleiste aktiviert werden.
Anschließend öffnen wir das AppleScript Dienstprogramm (zu finden in Anwendungen -> Applescript). Hier aktivieren wir die Checkboxes bei “GUI-Skripting aktivieren” und “Skriptmenü in der Menüleiste einblenden”. Neben der Uhr erscheint jetzt ein AppleScript-Symbol, wenn wir darauf klicken, öffnet sich ein Menü, in dem unten unser Script zu finden ist (wenn es in Library/Scripts abgespeichert wurde…). Mit einem Klick darauf wird dann automagisch Bluetooth aktiviert, eine Synchronisierung durchgeführt und Bluetooth wieder ausgeschaltet. Voilà!
Download: Applescript zum Einschalten von Bluetooth und automatischer Synchronisierung mit iSync