Double-Layer-Brenner im Eigenbau

Es muss daran gelegen haben, dass ich eigentlich für die Klausuren lernen sollte… Not macht erfinderisch und ich finde immer wieder genügend Abwechslung: Vor wenigen Wochen habe ich eine neue Linux-Version auf die dBox2 gebügelt (läuft jetzt deutlich stabiler) und in der vergangenen Woche musste mein DVD-Brenner (TEAC W58G-A) dran glauben…

Ich hatte ja schon vor längerer Zeit mein TEAC-DVD-Laufwerk zu einem “Pioneer 500M” umgeflasht, damit ich endlich meine amerikanischen DVDs schauen konnte. Der Standalone-DVD-Player musste damals auch eine Spezialbehandlung über sich ergehen lassen und das letzte DVD-Gerät in meinem Haushalt, das nur Region-2-DVDs abspielte, war der DVD-Brenner.

Bei den Recherchen habe ich festgestellt, dass die folgenden Geräte (größtenteils) baugleich sind:

  • TEAC DV-W58G-A
  • LiteOn SOHW-812S
  • LiteOn SOHW-832S
  • Sony DRU-700A

Interessanterweise gibt es für den Sony-Brenner eine gepatchte Firmware bei den Codeguys, die auch DVD+R DL (Double Layer) brennen kann – das musste ich doch gleich einmal ausprobieren…

Der Test mit einer Region-1-DVD und einem Verbatim DatalifePlus Double Layer DVD+R (ca. 7.- EUR) hat perfekt geklappt, so dass ich meine in den USA gekaufte DVD von “The Incredibles” nun zumindest als Kopie (ohne Qualitätsverlust und Rekodierung) auf dem Powerbook anschauen kann (dessen DVD-Laufwerk ist nämlich auf Region 2 fixiert, mangels passender Firmware kann ich das auch nicht ändern).

Natürlich fehlt noch der obligatorische Satz: “Macht das nicht zu Hause nach, Kinder!” 🙂 Bis jetzt läuft der Brenner stabil, wobei ich auch noch nicht versucht habe, ihn z.B. mit DVD-Brennen bei achtfacher Geschwindigkeit “auszureizen”.

P.S. Die Noten in den Klausuren waren trotzdem gut 🙂

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