FIREFOX, MAUSGESTEN UND DAS NEUE POWERBOOK
Die 2005er Modelle von Apples Powerbook G4 haben ein recht praktisches Feature: wenn man zwei Finger auf das Touchpad legt und diese in vertikaler Richtung verschiebt, dann kann man damit rauf- und runterscrollen.
Dummerweise funktioniert das auch in horizontaler Ebene (ein Feature, dass es manchmal auch bei Mäusen gibt, wenn man die mittlere Maustaste anklickt und dann durch Verschieben der Maus scrollen kann). Das habe ich noch nie gebraucht und bei Firefox hat es den Effekt, dass ich manchmal statt rauf und runter zu scrollen plötzlich in der History vor und zurück surfe.
Abhilfe schafft ein Tipp, den ich im Apfeltalk gefunden habe:
about:config in die Adressleiste eingeben und die folgenden Eigenschaften suchen und die Werte entsprechend abändern:
mousewheel.horizscroll.withnokey.action auf `` setzen
mousewheel.horizscroll.withnokey.numline auf 1 setzen
Damit funktioniert dann das vertikele Scrolling (so wie von mir gewünscht), die horizontalen Scroll-Befehle werden ignoriert.
FIREFOX BESCHLEUNIGEN
Beim powerbook_blog lese ich gerade einen interessanten Verweis darauf, wie man seinen Firefox ein bisschen feintunen (beschleunigen) kann.
Erster (subjektiver) Eindruck: das wirkt 🙂
Update: Mittlerweile gibt es auch eine gute Firefox-Extension, die verschiedene Optionen zur Beschleunigung des Browsers umsetzt.
WORAN MERKT MAN, DASS OS X EIN BSD UNTER DER HAUBE HAT?
Ich fühle mich gerade wieder an meine ersten Schritte mit FreeBSD erinnert.
Ich installiere mit Hilfe von fink auf der Kommandozeile ein paar UNIX-Tools nach, die mir zum Glücklichsein noch fehlen (i.e. wget, mc, ethereal).
Genau wie bei FreeBSD habe ich das Gefühl, dass es für kaum irgendwelche Programme Binärpakete gibt und man dann doch alles aus den Quellen bauen muss – was mich dann wieder an die Nächte erinnert, die mein PII/400 gebraucht hat, um KDE 3.1.1.14 auf KDE 3.1.1.15 (oder so ähnlich) zu aktualisieren…
EIN ERNEUTER VERSUCH, MUSIK HERUNTERZULADEN UND LEGAL ZU ERWERBEN
Nachdem ich endlich wieder Zugang zum Internet habe, wollte ich doch gleich mal noch meinen Gutschein für 5 Songs beim Sony-Pendant zum iTunes Music Store einlösen.
Auch hier gelten die gleichen Voraussetzungen wie beim Test des Schweizer Coca-Cola-Musikladen: Windows und Internet Explorer 🙁 Aber nun gut, manchmal muss man eben ein wenig leiden.
Ich habe dann extra noch die ca. 40 MB Updates heruntergeladen, um SonicStage (das Player/Shopping-Monster analog zu iTunes) von Version 2.0 auf 3.0 zu bringen, nur um dann anschließend festzustellen, dass Musik kaufen für Erdenbürger außerhalb der USA nicht möglich ist.
Da ich meinen Sony Hi-MD-Player ohnehin demnächst verkaufen werde (Interessenten dürfen sich gerne melden), werde ich wohl auch die Songs bei *bay verscherbeln.
Hoffentlich werde ich beim iTunes-Store nicht auch enttäuscht – wobei ich mit der Kombination Powerbook/iPod ja eigentlich gute Voraussetzungen zur 100%igen Kompatibilität haben müsste. Wir werden sehen…
ENDLICH WIEDER ONLINE
Dank meines hilfsbereiten Nachbarn mit dem WLAN in der Wohnung unter mir kann ich jetzt endlich auch wieder daheim ins Internet.
In den vergangenen fünf Wochen habe ich jetzt mal gemerkt, wie abhängig ich doch mittlerweile von der verflixten Technik bin – schau doch mal nach einem Waschsalon in der näheren Umgebung, ohne die halbe Stadt zu Fuß abzuklappern. Oder such doch mal die Telefonnummer von Deinem Zahnarzt. Oder schreib doch einfach mal ne E-Mail.
Ich glaube, ich sollte mir einen Internet-freien Tag pro Woche verordnen, sonst nimmt das vielleicht irgendwann noch beängstigende Ausmaße an…