SCHILYISMUS
Fred erschafft ein neues Wort: den Schilyismus.
Unser Chef-Security-Man hat mal wieder ganze eigene Vorstellungen davon, wie man denn die Sicherheit im Staate gewährleisten kann: dazu zählen unter anderem schon mal das präventive Wegsperren und damit eine grobe Verletzung verfassungsmäßig garantierter Grundrechte. Natürlich kann es dabei auch passieren, dass unschuldige, unbescholtene Bürger betroffen sind ("Kollateralschaden").
Wie Fred es schon so treffend beschrieb: auch ich möchte eine gewaltfreie WM 2006 in Deutschland, ohne Hooligans, aber mit Fans aus aller Welt, die friedlich und miteinander feiern können. Allerdings frage ich mich, ob die derzeitigen Planungen zur Wahrung der Sicherheit nicht über die Stränge schlagen… Personalisierte Eintrittskarten, videoüberwachte Stadien – wann kommen die RFID-Tags im Hot-Dog?
Zufälligerweise lese ich gerade “1984” von George Orwell. Beängstigend, die Ähnlichkeiten.
Passend dazu gab es gestern Abend einen Einsatz der Luftwaffe, die eine polnische Piper mit Elektronikproblemen auf dem Flughafen Stuttgart zur Landung gezwungen begleitet hat.
GERADE 5 MINUTEN FLICKR-MITGLIED...
… und schon finde ich mich auf einem Foto dort wieder 🙂
Das Foto hatte Matthias beim Bloggertreffen in Zürich gemacht.
BIN AUCH BEI FLICKR GELANDET
Nachdem schon einige Leute (z.B. einige Blogger aus der Schweiz: Stefan, Matthias, Peet; aber auch mein Bruderherz Frédéric) in meinem Umfeld ganz begeistert Flickr verwenden, habe ich mir jetzt auch einen Account zugelegt und gleich mal das erste “Standard”-Foto gemacht:
What’s in my bag?
Mal schauen, was noch so alles an Knipsereien in den Account wandert – und vor allem, ob ich das in einem Jahr immer noch nutze. Ich bin gespannt.
T-ONLINE ABUSE-MITARBEITER MIT HUMOR
In manchen Newsgruppen und Foren sind ja immer mal wieder Beschwerden über die Abuse-Mitarbeiter bei T-Online zu lesen, bei denen Tag für Tag der ganze Müll (Spam) abgekippt wird, mit der Bitte, die verantwortlichen T-Online-Kunden entsprechend “zu behandeln”…
Diesmal bekam ich außer der Standard-Antwort (sinngemäß: “Danke für Ihren Hinweis, wir gehen der Sache nach”) auch noch eine “richtige”:
Sehr geehrter Herr Wenzel,
am Thu, 5 May 2005 01:21:31 +0200 schrieb (Jean Pierre Wenzel<br /> <jpwenzel(a)gmx.net>) uns:
> Gestern Abend ist eine Spam-Mail in de.soc.recht.misc<br />> mit folgenden<br />> Headern aufgeschlagen:
...
> Beworben wurden mehrere URLs, die mir angeblich<br />> helfen sollen, in kürzester Zeit ohne Anstrengungen<br />> Unmengen an Geld zu verdienen...
Und? Sind Sie schon reich geworden? ;-)
Vielen Dank für Ihren Hinweis! 196 Inkarnationen dieses Spam-Runs sowie ein Postingberechtigungsschein wurden liquidiert.
An dieser Stelle: DANKE!
APT-GET SELF-REMOVE
Bei einer neu mit Fedora Core 3 aufgesetzten Kiste konnte ich gestern ein äußerst merkwürdiges Verhalten feststellen:
Das Absetzen des Befehls apt-get update && apt-get dist-upgrade (für nicht UNIX/Linux-Benutzer: Ausführen eines Systemupdates) führte letztendlich dazu, dass zwar ein Haufen Pakete aktualisiert wurden, gleichzeitig aber leider auch apt selbst deinstalliert wurde…
Jetzt muss ich erst mal wieder suchen, wo ich das herbekomme 🙂
Update: (weil MovableType in den Kommentaren leider keine -Umgebung zulässt)
$ apt-get moo<br /> (__)<br /> (oo)<br /> /——\/<br /> / | ||<br /> * /\—/\<br /> ~~ ~~<br /> ...."Have you mooed today?"...<br />
Und:
$ apt-get<br /> apt für linux i386<br /> [...]<br /> This APT has Super Cow Powers.<br />