AUF IN DIE SCHWEIZ!
Heute ist die letzte Hürde auf meinem Weg in mein sechsmonatiges Praxissemester am Zürichsee genommen: Der Schweizer Staat hat mir schriftlich mitgeteilt, dass ich ein erwünschter Arbeitnehmer bin und mit Sack und Pack einreisen darf.
Jetzt steht dem Praktikum nichts mehr im Wege. Die letzten Tage laufen verdächtig gut – besser so als anders rum 🙂
ARBEITSMORAL BEI DHL
Habe in den letzten drei Wochen zwei Mal Computerbauteile bei Computeruniverse.net bestellt. Bin äußerst begeistert über Qualität, Service (problemloser Umtausch) und die Tatsache, dass man seine Ware per Track&Trace (T&T) verfolgen kann und per E-Mail benachrichtigt wird, wenn sie sich auf die Reise gemacht hat.
Das Dumme daran ist für DHL nur, dass der blöde Kunde auch weiß, wo sein Paket gerade ist. Meine Pakete liegen für gewöhnlich recht schnell im Paketzentrum “15 Rüdersdorf” und ich hoffe ja immer wieder, dass sie die knapp 40 Kilometer bis zu mir nach Charlottenburg in kurzer Zeit schaffen…
Pustekuchen! Das Paket wird dann z.B. um 7:32 Uhr morgens in das Paketauto geladen und ich warte den ganzen Tag sehnsüchtig auf die Ware, um dann abends im Track&Trace nachlesen zu können, dass ich angeblich um 13:30 Uhr nicht angetroffen werden konnte und mein Paket bei “Zeitungsl.” abgegeben wurde. Hallo, geht’s noch? Ich bin den ganzen Tag daheim gewesen! Am nächsten Tag fand ich dann einen kleinen blauen Zettel im Briefkasten, dass ich mein Paket doch bitte beim türkischen Zeitschriftenhändler 300 Meter weiter abholen soll. Danke.
Heute das gleiche Spiel: Gestern abend ins T&T geschaut: “Empfänger nicht angetroffen, Ware in Postfiliale gelagert”. Gestern war ich nicht nur nicht alleine in meiner Wohnung, gestern waren sogar drei Leute hier (Ulli und Sandra aus Ulm sind gerade zu Besuch). Die ganze Zeit jemand anwesend. Klingel funktioniert. Super, Deutsche Post!
Der arme Call-Center-Agent der 6-Cent-pro-Minute-Service-Nummer war sichtlich bemüht und versprach, es weiterzuleiten (ich habe selber mal im Call-Center gearbeitet; “weiterleiten” = Ablage P = /dev/null). Und die Dame heute morgen in der Postfiliale hat sich aufrichtig entschuldigt (dabei konnte sie wohl am allerwenigsten dafür) und gesagt, dass im Moment leider viele Aushilfen unterwegs seien und sich die Beschwerden leider häufen würden.
Was lernen wir daraus, DHL? Schult Eure Mitarbeiter besser! Stellt nicht solche faulen Säcke ein, denen der Weg in den 4. Stock zu weit ist, obwohl der dortige Mieter dem Paketboten sogar jedesmal entgegenkommt und diesen meist im 1. Stock trifft…
Servicewüste Deutschland. Hurra.
ZWEI BRÜDER IM KAUFRAUSCH
Heute war ein guter Tag für die deutsche Wirtschaft! Fred und ich haben ein bisschen Geld unters Volk gebracht.
Er darf bald einen schicken 17"-TFT-Monitor sein Eigen nennen (solange Transtec nicht so schlampig arbeitet wie DHL).
Auf meiner Einkaufsliste standen heute folgende schöne Sachen:
- Asus A7N8X-X
- Toshiba Satellite M30-951
- ein ganz normaler 128MB-USB-Speicherstift
Und da sag’ doch noch mal einer, die Deutschen würden sich im Konsumverzicht üben…
SKRIPTKIDDIES SUCHEN NACH EINEM SSH-EXPLOIT
Seit Tagen probiert jemand (offensichtlich mehrere Leute), sich an meinem Server per ssh mit so schönen Benutzernamen wie admin, root, guest etc. anzumelden:
<br /> Aug 21 09:06:07 tigerente sshd[14036]: Illegal user guest from 194.78.243.110<br /> Aug 21 09:06:07 tigerente sshd[14037]: input_userauth_request: illegal user guest<br /> Aug 21 09:06:09 tigerente sshd[14036]: Failed password for illegal user guest from 194.78.243.110 port 3512 ssh2<br />
[…]
Und so geht das noch ne ganze Weile weiter…
Die IP-Adresse 194.78.243.110 gehört zum Netz von Skynet, einem belgischen ISP, und wird dynamisch vergeben. Schön, dass der entsprechende Admin scheinbar keine Lust hat, Abuse-Complaints zu lesen:
$ whois 194.78.243.110<br /> [Querying whois.ripe.net]<br /> [whois.ripe.net]<br /> % This is the RIPE Whois server.<br /> % The objects are in RPSL format.<br /> %<br /> % Rights restricted by copyright.<br /> % See http://www.ripe.net/ripencc/pub-services/db/copyright.html<br /> inetnum: 194.78.0.0 – 194.78.255.255<br /> org: ORG-BS2-RIPE<br /> netname: BE-SKYNET-960213<br /> descr: PROVIDER<br /> descr: Skynet Belgium<br /> country: BE<br /> [...]<br /> remarks: ——————————————-<br /> remarks: Network problems to: noc!AT!skynet.be<br /> remarks: Peering requests to: peering!AT!skynet.be<br /> remarks: Abuse notifications to: abuse!AT!skynet.be<br /> remarks: – I did *not* hack your computer<br /> remarks: – I did *not* send you SPAM or virus<br /> remarks: – I will *not* read your abuse complaints<br /> remarks: ——————————————-<br />
Da werde ich doch neben China, Korea, Südamerika auch noch Belgien (zumindest teilweise) blocken müssen?
KATZENBILDER SIND OUT...
… es leben die Fennek-Bilder:
Sind die nicht süß? Weitere Infos zu Fenneks gibt’s hier und hier.