BMW 118d: Fazit zum Leasing-Ende nach drei Jahren

583377Meine drei Jahre mit dem 1er BMW sind nun um. In dieser Zeit habe ich fast 69.000 km mit dem Wagen zurückgelegt.

(Der Wagen steht übrigens gerade bei der BMW-Niederlassung Stuttgart zum Verkauf: Angebot G1240715)
(Der Wagen hat inzwischen einen neuen Besitzer.)

Die Rückgabe war unspektakulär: ich habe den von mir verbauten M-Schaltknauf zurückgebaut, den Wagen außen und innen gereinigt und ihn dann zur BMW-Niederlassung nach Stuttgart gefahren. Dort hat ihn die Dekra eine Stunde lang inspiziert. Moniert wurden ein Parkrempler an der Stoßstange vorne (ca. 230 Euro muss ich dafür zahlen) und die Windschutzscheibe mit Steinschlag (wurde nach Rückgabe noch getauscht).

Würde ich noch mal einen 1er BMW als Neuwagen leasen? Jein.

Die Fixkosten für das Leasing betrugen in 3 Jahren 18.000 Euro. Das ist eine ganze Menge Holz und für BMW ein gutes Geschäft, denn damit ist der Wertverlust des Wagens über die gesamte Leasingzeit in Gänze ausgeglichen… Die variablen Kosten für 69.000 km Laufleistung lagen bei 9.000 Euro.

Der Wagen hat pro 100 km für 7,25 Euro Diesel geschluckt. Die Gesamtkosten lagen damit bei knapp 40 Cent pro Kilometer.

Als Gegenwert habe ich drei Jahre lang ein nigelnagelneues, sehr zuverlässiges und spaßiges Fahrzeug mit meiner Wunschausstattung gefahren. An meinen Einschätzungen gleich nach 1.000 km mit dem 1er hat sich nichts geändert…

Als Betriebsausgabe (bei einem Selbständigen oder einer Firma) mag sich das Leasing-Modell rechnen. Als Privatperson hätte ich in der Zeit aber problemlos mit der gleichen monatlichen Belastung einen jungen Gebrauchten finanzieren können, der dann nach drei Jahren mir gehören würde. So habe ich halt “nur” für die Nutzung gezahlt und nach drei Jahren wieder eine leere Garage (naja, fast… da steht ja der Z4 jetzt drin…).

Farewell, my dear! Auf dass Dein neuer Besitzer ebenso viel Spaß wie ich mit Dir hat.

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