HEUTE IN DER FAZ: "FIREFOX KOMMT!"

FAZ vom 2. Dezember 2004, Wirtschaftsteil, Seite 21

Oder auch hier als PDF.

P.S. Wer sucht, der findet – in Zeile 15 😉

T-COM-FRUST: WLAN-RICHTFUNK STATT DSL-ANSCHLUSS

In der aktuellen c’t (25/2004) habe ich heute einen interessanten Artikel gelesen: Nico Lange hatte aus “Verzweiflung”, weil die T-Com kein DSL in seinem Dorf anbietet, eine WLAN-Richtfunkstrecke zu einem mehrere Kilometer entfernten Gewerbegebiet und einer dortigen Gegenstelle aufgebaut.

(Die FTD schreibt übrigens am 2. Dezember: “Breitband für alle”…)

Seine Probleme mit der T-Com kommen mir doch sehr bekannt vor (wenigstens gibt es an der Adresse, die es bei mir betrifft, DSL…). Spontan schießen mir trotzdem folgende Fragen durch den Kopf:

  • Warum schickt die Telekom Auftragsbestätigungen an die Baustelle im Schwäbischen, obwohl ich bei der telefonischen Bestellung mehrmals(!) darauf hingewiesen habe, dass man Korrespondenz bitte bis zum Umzugstermin an unsere alte Anschrift in Berlin schicken solle? (Glücklicherweise nahm ein freundlicher Nachbar die Post entgegen)
    • Warum schickt die Telekom nach dem erfolgten Umzug zwar einen Techniker an die neue Anschrift, um den Anschluss anzuklemmen, aber den Splitter nach Berlin?
    • Warum müssen wir vier Wochen auf einen Ersatz-Splitter warten, da der andere trotz Nachsendeauftrag bei der Dt. Post (anderes Thema…) “verschollen” ist?
    • Warum bekomme ich für das “kostenlose” [Werbung] DSL-Modem eine Rechnung über 8 Euro ungrad, weil ich bei der telefonischen Bestellung die Bankverbindung nicht angegeben habe?
    • Warum soll ich obiges Modem erst zurückschicken, damit man mir dann ein neues Modem ohne Rechnung zuschickt?
    • Warum habe ich das Gefühl, dass ich das tunlichst nicht machen sollte (ich habe es auch nicht gemacht), weil ich sonst a) ohne Splitter und dazu noch b) ohne Modem da stehe?
    • Warum komme ich dann nur dank Leihgaben aus der Familie [“Hast Du noch nen Splitter?”] dazu, den DSL-Anschluss einzurichten, bevor ich in die Schweiz ziehe?
    • Warum machen sowohl die T-Com-Kundenbetreuung [schlecht geschult] als auch die T-Com-Software [falsch/nicht(?) definierte Workflows] einen schlechten Eindruck?

Fragen über Fragen. Und die Liste könnte noch endlos weiter gehen.

PARTITION UNTER LINUX UMZIEHEN

Auf dem Laptop hatte ich parallel zu Fedora Core vor wenigen Wochen SuSE 9.2 installiert und obwohl es mir sehr gut gefällt, hatte ich immer noch eine verwaiste FC2-Partition auf der Platte liegen.

Da im Zuge des Kernel kompilierens der Platz in /dev/hda9 (meine SuSE-Partition) _etwas_ knapp wurde, habe ich mich entschlossen, FC2 zu killen und die SuSE in eine größere Partition umzuziehen (ja, es muss so umständlich gehen, weil ich eine etwas merkwürdige Aufteilung meiner Partitionen gemacht habe – aber man lernt ja nie aus…).

Zuerst einmal habe ich Knoppix gebootet, mit

$ mkfs.reiserfs --format 3.6 /dev/hda5

ein neues Dateisystem angelegt, dann dieses in /tmp/hda5 gemountet und anschließend noch die SuSE-Partition in /tmp/hda9 gemountet.

Mit dem folgenden (angepassten) Tipp von der SuSE-Homepage

$ cd /tmp/hda9 && (tar -cSp --numeric-owner --atime-preserve -f - . | ( cd /NEW && tar -xSpv --atime-preserve -f - ))

konnte ich dann meine Partition kopieren, noch die /etc/fstab und /boot/grub/menu.lst anpassen und schon war mein System umgezogen.

Das allseits beliebte Tool dd konnte hier leider nicht zum Einsatz kommen, da die Ausgangspartition ungefähr Faktor 2 kleiner als das neue Zuhause war…

WEITERE ÜBERGRIFFE BEI DER BUNDESWEHR

Nach Coesfeld und Ahlen sollen jetzt wohl weitere Fälle in einer bayerischen und einer niedersächsischen Kaserne bekannt geworden sein, in denen Vorgesetzte ihre Untergebenen in Kellerverließe eingesperrt und/oder misshandelt haben sollen (im Rahmen von “Geiselentführungen”).

Ich frage mich im Nachhinein, ob ich damals in Ulm in einer Vorzeigekompanie war – schließlich wurde auch dort für den Einsatz (SFOR, KFOR) ausgebildet und unsere Vorgesetzten haben (auch wenn wir manches sicherlich als Schikane empfunden haben) nicht solch einen Kappes veranstaltet.

Gut, ich muss zugeben: ich war vor dem 11. September beim Militär – wahrscheinlich leiden seither ein paar mehr Leute unter extremer Paranoia, die sie dann dort ausleben müssen.

STATISTIK VOM MT-BLACKLIST

Ich sehe gerade: “Comment spams blocked: 1337”

LEET! 🙂 Was ein Zufall…